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The Machinist (Admin)
Gain - Leuchtdichtefaktor
GAIN (engl. = Gewinn) beschreibt den Leuchtdichtefaktor einer Projektionsfläche. Bei der Leinwand lässt sich über den GAIN-Faktor das Abstrahlverhalten erkennen, was eine Aussage darüber trifft, wie stark die Leinwand das Licht streut bzw. reflektiert.
Ein GAIN-Faktor von 1,0 bedeutet, dass die Leinwand das Licht vollkomen streut, also das Licht in alle Richtungen gleichermaßen verteilt. Mann könnte sich dazu z.B. ein weißes Tuch vorstellen.
Je höher der GAIN-Faktor ist, desto stärker bevorzugt die Leinwand bestimmte Richtungen. Sie beginnt das Licht zu reflektieren. Eine vollständige Reflexion wäre dann bei einem Spiegel der Fall, bei dem das Licht zu nahezu 100% reflektiert wird. Jetzt kann sich der Heimkino-Neuling sicher auch gleich vorstellen, dass ein Spiegel bestimmt keine ideale Leinwand ist.
Bei einem zu hohen Leuchtdichtefaktor kommt es auf der Projektionsfläche zu Hot-Spots, was bedeutet, dass auf der Leinwand übertrieben hell erscheinende Stellen auftreten. Das kann im Extremfall so weit gehen, dass diese Stellen aussehen, als ob sie mit einer Lampe direkt angestrahlt würden.
Bei einer "gewöhnlichen" Leinwand wird der GAIN-Faktor überwiegend durch die Art und Beschaffenheit der Beschichtung bestimmt.
Eine ausführliche Beschreibung findet sich auf http://www.filmscanner.info
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